
Hauswirtschaftskolumne
Liebe Leserinnen und Leser,
heute starten wir unsere Kolumne einmal mit etwas Wissenswertem. Wussten Sie eigentlich, dass der Regenwurm seinen Namen gar nicht hauptsächlich vom Regen hat?
Bis ins 16. Jahrhundert wurde er nämlich „reger Wurm“ genannt – weil er ständig aktiv ist, frisst und den Boden durchwühlt. Also ein echtes Arbeitstier! Erst später wurde daraus der „Regenwurm“, weil er bei Regen gerne an die Oberfläche kommt. Nicht etwa für einen Spaziergang, sondern weil seine Gänge volllaufen und er außerdem nach einem Partner Ausschau hält. Man könnte also sagen: Regenwürmer haben bei schlechtem Wetter mehr Sozialleben als manche Menschen.
Apropos Dinge, die man lieber nicht übertreiben sollte: Süßigkeiten. Natürlich schmeckt Kuchen, Schokolade oder ein Muffin wunderbar – aber zu viel Zucker kann leider einige Krankheiten fördern. Dazu gehören Gewichtszunahme, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Karies, Müdigkeit, Heißhungerattacken und sogar eine Fettleber. Kurz gesagt: Der Körper freut sich über Süßes – aber eben nur in Maßen. Wie so oft im Leben gilt: Die Dosis macht das Gift.
Und damit kommen wir direkt zum ungesunden, aber unglaublich leckeren Teil unserer Kolumne:
Unsere Schülerinnen und Schüler haben wieder fleißig gebacken. Besonders Rabia hat großartige Arbeit geleistet. Es gab leckeren Obstkuchen, Blätterteig-Quarkstangen und Muffins mit Topping. Da wurde nicht nur der Backofen heiß, sondern auch die Kalorienzähl-App nervös.
Auch unser bayrischer Tag im Speisesaal war ein voller Erfolg. Mit schöner Tischdekoration, einem Selfie-Point und leckerem Essen kam richtige Feststimmung auf. Weißwurst im Teig und unser beliebter Kartoffelsalat sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb. Manche hätten vermutlich sogar gerne eine zweite Hose zum Essen dabeigehabt.
Unser Speisesaal soll weiterhin ein Ort der Begegnung sein. Dafür haben wir schon einiges vorbereitet: Bücher, Spiele, eine Kaffeemaschine und sogar ein Klavier stehen bereit. Sie sind herzlich eingeladen, dort zu lesen, zu spielen, Kaffee zu trinken oder auch musikalisch aktiv zu werden. Wir würden uns freuen, wenn ab und zu jemand in die Tasten haut und etwas Leben in die Bude bringt. Wer Bücher oder Spiele übrig hat, darf diese gerne mitbringen. Natürlich dürfen Sie auch einfach zum Mittagessen vorbeikommen und unser gutes Essen genießen.
Unser Mittagessen kostet 8 Euro und besteht aus Suppe, Hauptgang und Nachspeise. Da kann selbst der Regenwurm nicht meckern.
Auch unser Kiosk und das beliebte Kioskwägele sind weiterhin unterwegs. Dienstags fährt das Kioskwägele seine Runde, und Freitag bis Sonntag hat unser Kiosk auf E4 geöffnet. Frau Schmidtmann, Herr Kaupp, Frau Kehrer und die Kolleginnen aus der Küche bilden wirklich ein super Team und freuen sich immer über Kundschaft. Schließlich macht Verkaufen mehr Spaß, wenn nicht nur die Brezeln Gesellschaft haben.
Ein besonderer Glückwunsch geht an Frau Wäcker, die ihr 5-jähriges Jubiläum in der Küche gefeiert hat. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für den täglichen Einsatz!
Und noch ein Jubiläum zieht der Regenwurm mit sich. Frau Günay ist nun schon 25 Jahre bei uns im Haus. Auch Ihr einen großen Dank für Ihren Einsatz.
Und wenn plötzlich ein herrlicher Duft durchs ganze Haus zieht, dann wissen alle Bescheid: Es ist wieder Waffelbacken angesagt! Rund 200 Waffeln werden gebacken – eine unglaubliche Leistung. Und das Beste daran: Sie schmecken jedes Mal hervorragend. Ehrlich gesagt weiß man oft gar nicht, ob man zuerst die Waffeln essen oder einfach nur den Duft genießen soll.
Unser Begegnungskaffee war mal wieder Spitze! So würde Hans Rosental sagen. Herr Nolden wurde mit Fragen gelöchert und der Regenwurm fand seinen Weg. Der Kuchen schmeckte lecker, Frau Wäcker wurde dafür gelobt aber wir haben heute ja gelernt das alles, also auch der Kuchen nur in Maßen gesund ist.
Im Moment, das heißt im Mai und Juni blüht der Holunder wunderschön. Daraus können Sie viele verschiede Dinge zaubern. Von Holundermarmelade, Sirup, Pfannkuchen aber auch Dünger für den Garten und sogar Insektenhotels. Die Äste des Holunders sind innen meist hohl oder es ist nur ein weißes Mark drin das beim Trocknen schrumpft.
Zum Schluss noch eine technische Neuigkeit:
Wir haben einen neuen Putzroboter bekommen, da der alte leider schon kaputt war. Der Neue sieht dem alten Modell erstaunlich ähnlich – fast wie sein Doppelgänger. Hoffentlich hält er diesmal länger durch und beschließt nicht wieder nach einem Jahr, einfach auszulaufen. Man könnte fast meinen, auch Roboter brauchen manchmal eine kleine Reparaturpause.
Bis zur nächsten Kolumne und bleiben Sie rege – fast wie ein Regenwurm!











